# Wie arbeitet FrachtTower mit Ihrem TMS zusammen?

FrachtTower ist die Portal- und Zugriffsschicht vor Ihren Kunden. Ihr Transport
Management System (TMS) oder eine andere freigegebene Datenquelle bleibt
führend für operative Transportdaten.

## Der Datenweg

1. Eine vereinbarte Datenquelle stellt Sendungsdaten bereit.
2. FrachtTower verarbeitet den Datenlauf und ordnet Datensätze der richtigen
   Spedition und Kundenfirma zu.
3. Ungültige Zeilen werden als Probleme des Datenlaufs erfasst; gültige Daten
   werden übernommen.
4. Das Kundenportal zeigt die freigegebene Sicht entsprechend der Rolle und
   Firmenzuordnung.

Im aktuell umgesetzten Stand können Speditionsadmins in der Console vorhandene
CSV-Importläufe und ihre Probleme einsehen. Die Console bietet dort keine
allgemeine Selbstbedienungs-Einrichtung beliebiger TMS-Konnektoren.

## Welche Informationen FrachtTower verarbeitet

Der aktuelle Datenweg kann Sendungen, externe Referenzen, Status, Termine,
Stopps, Ereignisse und Dokumentreferenzen übernehmen. Jeder Datensatz muss der
richtigen Spedition und Kundenfirma zugeordnet werden können. Ein gültiger Teil
eines Laufs kann verarbeitet werden, während ungültige Zeilen als getrennte
Probleme sichtbar bleiben.

Eine wiederholte Verarbeitung desselben fachlichen Datensatzes soll keine
doppelten Sendungen, Ereignisse oder Benachrichtigungen erzeugen. Ob eine
konkrete Änderung übernommen wurde, prüfen Sie deshalb am Lauf und anschließend
an der betroffenen Sendung – nicht durch mehrfaches manuelles Anstoßen einer
Kundenaktion.

## Verantwortlichkeiten

Die Datenquelle bestimmt, welche operativen Daten bereitstehen. FrachtTower
entscheidet anhand der konfigurierten Zuordnung und Berechtigungen, was im
Portal sichtbar wird. Eine Korrektur im Portal ersetzt daher nicht die
Korrektur im führenden System.

FrachtTower berechnet keine eigene Live-Position und keine prädiktive ETA. Ein
angezeigter Termin stammt aus dem freigegebenen Datenweg. Die Kennzeichnung
**Aktuell** oder **Veraltet** beschreibt, wann die Daten zuletzt erfolgreich
übernommen wurden; sie bewertet nicht die Pünktlichkeit der Sendung.

## Einen Datenweg Ende zu Ende prüfen

1. Prüfen Sie in **Integrationen**, ob der erwartete Lauf abgeschlossen wurde.
2. Vergleichen Sie gelesene, verarbeitete und abgelehnte Datensätze.
3. Öffnen Sie ein konkretes Problem und notieren Sie Kategorie, Zeilenbezug und
   Supportreferenz.
4. Öffnen Sie die zugehörige Sendung im Kundenportal mit einer dafür
   berechtigten Testidentität.
5. Prüfen Sie Status, Termine, Ereignisse und freigegebene Dokumente getrennt.

Damit unterscheiden Sie einen vollständig fehlenden Import von einem einzelnen
abgelehnten Datensatz oder einer Sichtbarkeitsfrage.

## Wenn Daten fehlen

Prüfen Sie in der Speditions-Console unter **Integrationen** den letzten Lauf,
die verarbeitete und abgelehnte Zeilenanzahl sowie vorhandene
Problemreferenzen. Für eine weitere Analyse geben Sie die sichtbare Referenz
und den Zeitpunkt über den vereinbarten Supportweg weiter. Senden Sie keine
Passwörter oder vollständigen Kundendatensätze.

Fehlt eine Sendung trotz erfolgreich verarbeitetem Datensatz, prüfen Sie als
Nächstes die Kundenfirmenzuordnung und den Sichtbarkeitsstatus. Ist nur ein
Dokument nicht vorhanden, prüfen Sie dessen Prüf- und Freigabestatus statt den
gesamten Sendungsimport als fehlgeschlagen zu behandeln.

## Nächster Schritt

- [Integrationsläufe und Datenprobleme prüfen](/books/daten-integrationen/page/integrationslaufe-und-datenprobleme-prufen)
- [Datenproblem oder technischer Fehler?](/books/sicherheit-support/page/datenproblem-oder-technischer-fehler)