Gründe für unterdrückte Benachrichtigungen
Eine unterdrückte Benachrichtigung ist nicht automatisch ein Fehler. FrachtTower speichert den Grund, damit Speditionsadmins erklären können, warum keine Kundenmail versendet wurde.
Auch gesucht als: Mail unterdrückt, Benachrichtigung fehlt, keine E-Mail
Die möglichen Gründe
- Persönliche Einstellung deaktiviert: Der Nutzer hat diese Kategorie selbst ausgeschaltet.
- Firmenstandard des Kunden deaktiviert: Für die Kundenfirma ist die Kategorie ausgeschaltet und der Nutzer hat keine eigene Auswahl getroffen.
- Ereignisstandard der Spedition deaktiviert: Der Standard der Spedition greift, weil weder Nutzer noch Firma eine eigene Auswahl gesetzt haben.
- Bereits zugestellt (Dublette vermieden): Dasselbe fachliche Ereignis wurde für diesen Empfänger bereits verarbeitet.
- Erstimport – kein Versand ausgelöst: FrachtTower übernimmt zunächst die vorhandene Sendungshistorie, ohne daraus neue Kundenereignisse zu machen.
- Versand zeitlich gedrosselt: Ein Lauf hätte sonst zu viele Nachrichten innerhalb des konfigurierten Fensters ausgelöst.
Reihenfolge der Einstellungen
Eine ausdrücklich gesetzte persönliche Auswahl hat Vorrang. Ohne persönliche Auswahl gilt der Firmenstandard der Kundenfirma. Nur wenn auch dort keine Auswahl besteht, greift der Ereignisstandard der Spedition. Gibt es auf keiner Ebene eine Angabe, ist die Kategorie eingeschaltet.
| Ebene | Typischer Grund | Wirkung |
|---|---|---|
| Spedition | Ereignisstandard deaktiviert | Der Standard greift, wenn keine engere Auswahl gesetzt ist. |
| Kundenfirma | Firmenstandard deaktiviert | Mitglieder ohne eigene Auswahl erhalten dieses Ereignis nicht. |
| Person | Persönliche Einstellung deaktiviert | Nur dieser Empfänger erhält dieses Ereignis nicht. |
Die ausdrücklich gesetzte engste Ebene entscheidet. Eine Änderung wirkt auf künftige Entscheidungen und versendet bereits unterdrückte Einträge nicht rückwirkend.
Richtig reagieren
Ändern Sie keine Einstellung, bevor Sie geprüft haben, welche Ebene den Grund liefert. Dublette vermieden und Erstimport benötigen normalerweise keine Korrektur. Bei zeitlich gedrosselt prüfen Sie Umfang und Zeitpunkt des Datenlaufs. Persönliche Einstellungen sollten nur vom betroffenen Nutzer selbst geändert werden.
Ursache zielgerichtet beheben
- Prüfen Sie zuerst den im Eintrag genannten Grund.
- Bei einer Speditionsvorgabe klärt ein Speditionsadmin, ob das Ereignis als Standard freigegeben werden soll.
- Bei einer Firmenvorgabe prüft ein Kundenadmin die Einstellung der eigenen Firma.
- Bei einer persönlichen Einstellung passt nur der betroffene Benutzer seine Präferenz im Profil an.
- Erzeugen Sie keinen Testversand mit echten Sendungsdaten. Prüfen Sie die nächste reguläre Zustellentscheidung oder einen freigegebenen Testfall.
Ändern Sie nie eine weiter gefasste Ebene, nur um einen einzelnen Empfänger zu erreichen. Das könnte unbeabsichtigt Nachrichten für viele Benutzer aktivieren.